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WIR GLAUBEN: WASH KANN DIE WELT VERÄNDERN.

Während Menschen in den meisten Regionen Europas im Alltag z. B. für sauberes Wasser nicht mehr tun müssen als den Wasserhahn aufzudrehen, müssen sich Millionen Menschen in Indien mit Wasserknappheit arrangieren, haben keinen Zugang zu sicherem Wasser und Sanitärversorgung, und leben tagtäglich mit unkalkulierbaren Hygienerisiken.

Die fehlende Infrastruktur im Bereich WASH hat unmittelbar negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Menschen und ihr gesamtes Leben. Die Zusammenhänge sind komplex und zeigen wie wichtig es ist, das Thema Versorgung immer als Kreislauf zu sehen. Oder um es einmal aus anderer Perspektive zu betrachten: Ist es nicht faszinierend, was sich alles ändern kann, wenn der Zugang zu Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene gewährleistet ist?

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WASH IST MENSCHENRECHT.

Im Jahr 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Zugang zu sauberem Wasser verabschiedet und so die elementare Bedeutung der Ressource unterstrichen. Denn ohne Wasser, sichere Sanitäranlagen und Hygiene bleiben dem Menschen auch andere fundamentale Rechte vorenthalten.

WASH IST GESUNDHEIT.

Sauberes Trinkwasser ist auch in den meisten Regionen Europas niemals rein, also keimfrei. Jedoch sind die im Wasser enthaltenen Mikroorganismen in der Regel gesundheitlich völlig unbedenklich. In Indien sieht es anders aus: Hier gelten 70 Prozent des Wassers als verunreinigt. Aber: Gegen “Water born diseases” lässt sich viel tun – u. a. mit Hilfe innovativer technologischer Lösungen zur Filtrierung und Aufbereitung von Abwasser. 

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INDIEN, EIN LAND DAS UNS AM HERZEN LIEGT.

Auf der einen Seite pulsierende Metropolen und Technologie-Standorte. Auf der anderen Seite Regionen, in denen es kaum sicheren Zugang zu sauberem Wasser gibt. Hier unfassbarer Reichtum an Kultur und Tradition, dort großer Nachholbedarf in Sachen sanitäre Infrastruktur und Abwassermanagement.

Indien ist ein Land zwischen Welten. Voller Gegensätze, aber zugleich auch voller Energie. Immer in Bewegung, immer mit einem Ziel vor Augen und darum eine Region, die viele Ansatzpunkte für wirkungsvolle Stiftungsarbeit bietet. Denn obwohl im Bereich WASH in den letzten 10 Jahren schon große Fortschritte erzielt wurden,  bleibt noch viel zu tun. Beispielsweise gehen 90 Prozent aller Abwässer aus Haushalten und Industrie ungeklärt in den Wasserkreislauf zurück. Ein heikler Punkt, wenn es um die Gesundheit der bevölkerungsreichsten Nation der Erde geht. Gleichzeitig aber auch die Chance, mit innovativen technologischen Lösungen und Expertise vor Ort – beispielsweise durch Filtrierung und die Aufbereitung von Abwasser – die Lebensqualität der Bevölkerung deutlich zu verbessern.

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WASH INSTITUTE  |  ORGANISATION  |  HERAUSFORDERUNG  |  PROJEKT
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WASH INSTITUTE: ABWASSER-ENTSORGUNG AUF NEUEN WEGEN.

DASRA  |  ORGANISATION  |  HERAUSFORDERUNG  |  PROJEKT
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DASRA: INKLUSIVE SANITÄR-VERSORGUNG FÜR DEN  NORDOSTEN INDIENS.

YUVA UNSTOPPABLE  |  ORGANISATION  |  HERAUSFORDERUNG  |  PROJEKT
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YUVA UNSTOPPABLE: KLUGE IDEEN MACHEN SCHULE.

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WASH INSTITUTE: ABWASSER-ENTSORGUNG AUF NEUEN WEGEN.

Indien ist ein riesengroßes Land, in dem es – allein aus Gründen der Geographie – schlicht niemals möglich sein wird, alle Ortschaften an ein zentrales Abwassersystem anzuschließen.

 

Entsprechend sind innovative Wege gefragt, um der Bevölkerung den Zugang zu sicherem, geschütztem und nachhaltig nutzbarem Trinkwasser zu ermöglichen.

 

Wie dies gelingen kann, zeigt sich in den südindischen Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu. Hier schickt das von der Viega Foundation geförderte WASH INSTITUTE Trucks auf die Reise, die in den Dörfern Abwässer mit moderner Filtertechnik dezentral reinigen.

Links: Der Truck vom WASH Institute im Einsatz: Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung steht neben einem Anwohner, dessen Abwassertank abgepumpt wurde. 

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DASRA: INKLUSIVE SANITÄR-VERSORGUNG FÜR DEN  NORDOSTEN INDIENS.

Sikkim und Jharkhand – wer diese indischen Staaten kennt, weiß, welche Herausforderungen sich hier stellen, wenn es um Sanitärversorgung geht. Diese Regionen sind schwer zugänglich und erhalten teils weniger Unterstützung als andere indische Bundesstaaten. Entsprechend standen sie bislang kaum im Fokus internationaler Bemühungen.

 

An diesem Punkt setzt die von uns geförderte Organisation Dasra, bzw. Impact Foundation, an. Sie macht Wissen, das in anderen Staaten Indiens bereits erworben wurde, dort zum Wirkhebel, wo Ressourcen und technologisches Know-How (noch) fehlen.

Links: Zwei Sanitärarbeiter in Schutzkleidung stehen an einem Truck zum Abpumpen von Abwasser.

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YUVA UNSTOPPABLE: KLUGE IDEEN MACHEN SCHULE.

YUVA lässt sich nicht aufhalten. Denn die Organisation ist überzeugt: Wer die Zukunft in Indien positiv beeinflussen will, muss bei denen ansetzen, die sie gestalten werden – bei den Kindern und Jugendlichen.

 

Wie maßgeblich für die Entfaltung ihrer Entwicklungspotenziale die Themen Wasser und Sanitärversorgung sind, zeigt sich z. B. in Gujarat. Hier sorgt YUVA mit smarten Maßnahmen und Technologien dafür, dass deutlich weniger Mädchen und Jungen ihre Schullaufbahn abbrechen.

Links: Jungen sitzen auf dem Schulhof einer Grundschule, in der YUVA aktiv ist.

MUT STEHT
AM ANFANG DES HANDELNS,
GLÜCK AM ENDE.

DEMOKRIT

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